"Die menschliche Stimme"

 

1 Einführung zu Alfred Wolfsohns Arbeit von Marita Günther.

2 Marita Günther und Jenny Johnson singen zur Einführung über fünf Oktaven.

,,,,,,,,,,,,, Generelle Einführung von AW.

3 Alfred Wolfsohn. Minnerstimmen singen Viola von C2 an abwärts.

4 Alfred Wolfsohn. Frauen singen Viola von C3 an abwärts.

5 Alfred Wolfsohn. Ein Junge (Michael Faraday), singt Viola von C4 an abwärts.

6 AW. Michael Faraday singt ;;;Oktavensprünge über 5 Oktaven,

,,,,,,,,,,,gefolgt von Jenny Johnson und dann Roy Hart.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7 Alfred Wolfsohn. Männer singen, gefolgt von Frauen: Violin, Viola, Cello.

8 AW. Jill Johnson singt Viola über zwei Oktaven. Dann singt sie in Begleitung einer Bratsche "Oh, wie wohl :::ist mir am Abend".

9 Alfred Wolfsohn. Avis Cole singt zweimal "Che faro". [Gluck: Orpheus] eine Oktave tiefer als das Original.

10 Alfred Wolfsohn. Thomas Faraday singt in Begleitung eines Cello über zwei Oktaven. Dann singt er "Oh, wie wohl..." mit dem Cello.

11 Alfred Wolfsohn. Thomas Faraday singt "Meeres Stille". (Schubert) eine Oktave tiefer als das Orginal.

12 Alfred Wolfsohn. Eine Geige spielt drei Oktaven abwärts, Jenny Johnson singt das gleiche.

13 Alfred Wolfsohn. Eine Geige spielt zweimal einen Ausschnitt aus den "Ungarischen Tänzen" (Brahms), jeweils gefolgt von Jenny Johnson.

14 Alfred Wolfsohn. Jenny Johnson singt mit Begleitung einer Flöte.

15 Alfred Wolfsohn. Jenny Johnson singt das russische Volkslied "Die Nachtigall" (in englisch) über vier Oktaven. Anmerkung des Herausgebers

Während der vielen Jahre meiner Gesangsausbildung hat mich der Name Alfred Wolfsohn (Awe) von Anfang an verfolgt. Als ich im August 1963 meine Arbeit mit Roy Hart begann, war Awe bereit vor 18 Monaten gestorben. Es wurde mir schnell klar, dass Roy ihn wie einen Vater und Mentor liebte, so sehr, dass es ihm schwer fiel, über ihn zu sprechen. Das Chalet eines Schülers von Roy in den Schweizer Alpen wurde "Chalet Awe" genannt. Ich bin dort oft mit Roy skigelaufen. Die einzige Gelegenheit, Awe zu sehen und zu hören, war bislang ein BBC-Film von 1961. In diesem Film war Awe bereits sehr geschwächt von einer TBC, an der er im folgenden Jahr starb. Er sprach ausserdem englisch, eine Sprache, in der er sich nie wirklich wohl fühlte. Und nun, 37 Jahre später, finde ich dieses Tonband von 1953 mit Awes deutschen Kommentaren zu seiner Arbeit. Ich spreche kein Wort deutsch, aber während der Produktion dieser CD hörte ich seine Stimme viele hundert Male. Dabei habe ich diesen Mann lieben und respektieren gelernt; diesen Mann, der wie ich, sein Leben der menschlichen Stimme gewidmet hat. Marita Günther

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges verliess Marita im Alter von 21 Jahren Deutschland und machte die Bekanntschaft mit Alfred Wolfsohn. Die erste Begegnung änderte bereits ihr Leben. Bald darauf begann sie ihr Studium bei ihm, dies zu einer Zeit, in der die Stimme nie über zweieinhalb Oktaven hinaus benutzt wurde, selbst nicht von den gréssten Operns„ngern. Es waren damals aufregende Zeiten! Der kleinste Stimmdurchbruch war wie eine neue Revolution, nicht nur physisch gesehen, sondern auch philosophisch.

Nun, 53 Jahre später, singt Marita noch, aber wichtiger ist, sie unterrichtet noch, unterrichtet Dinge, die nur sie wissen kann, Dinge, die Awe sie gelehrt hat! Mit diesen Qualifikationen ausgestattet, konnte ich nichts besseres tun, als sie zu bitten, diese CD einzuführen.




GESAMTLÜNGE Min. 39 Sek. 42

Comment by Ralf Peters

 

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